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Artikel vom 07.08.2008 aus der Rubrik Mannschaftssport

Handball - rau und doch beliebt wie nie

Seit dem Handball-Wintermärchen 2007, als die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Herren im Februar 2007 Polen mit 29:24 besiegte und Weltmeister wurde, erlebt diese Sportart in Deutschland einen neuen Aufschwung. Über 20 Millionen Menschen im Land verfolgten das Finale an den Fernsehschirmen und fieberten mit, wie Trainer Heiner Brand und seine Mannen sich den WM-Pokal holten. Motiviert und gepuscht durch diesen nationalen Erfolg traten seither zahlreiche Kinder und Jugendliche in Handballvereine ein, sodass man sich in diesem Bereich über mangelnden Sportlernachwuchs keine Sorgen machen muss.

Er ist hart und rau, dieser Sport, erfordert ungeheure Anstrengung und Laufbereitschaft, Wendigkeit und Einfallsreichtum, um die gegnerische Mannschaft zu überlisten und Tore zu erzielen, die schließlich zum Sieg führen. Aber es ist auch ein Sport, der auf wunderbare Weise die Kameradschaft fördert. Ein einzelner Spieler ist nichts ohne sein Team, wichtig ist das Zusammenspiel, der Blickkontakt mit den Mannschaftskollegen, das blinde Verständnis, um einen Torschuss anzutäuschen und gleichzeitig den Kameraden freizuspielen, der den Ball schließlich ohne Probleme im Kasten versenkt.

Jede der beiden gegeneinander antretenden Mannschaften besteht aus sieben Spielern – ein Torwart und sechs Feldspieler. Während des Spiels können Spieler beliebig oft ausgewechselt werden, dazu dürfen bis zu sieben Auswechselspieler aufgestellt werden. Ziel des Spiels ist, den Ball, aus Leder oder Synthetik, durch Werfen in das gegnerische Tor zu befördern. In der Regel dauert die Spielzeit bei Erwachsenen zweimal 30 Minuten, bei Jugendmannschaften weniger. Sieger ist die Mannschaft, die die meisten Tore erzielt.

Das Spielfeld ist 40 m auf 20 m groß, eine Mittellinie teilt es in zwei Hälften. An den Linien der Breitseiten befinden sich in der Mitte die drei Meter breiten und zwei Meter hohen Tore, die nach hinten durch ein Netz begrenzt sind. Vor den Toren ist auf dem Boden der ungefähr halbkreisförmige Torraum eingezeichnet. Genau genommen setzt er sich aus zwei Viertelkreisen zusammen, die mit einem Sechs-Meter-Radius um die Torpfosten gezogen werden. Dieser Torraum, auch Kreis genannt, darf von den Feldspielern nicht betreten werden, erlaubt ist jedoch, den Ball mit einem Sprungwurf oder Fallwurf über diesem Torraum aus der Luft heraus ins Tor zu befördern.

Handball ist ein sehr schneller und dadurch auch sehr harter und verletzungsträchtiger Sport, aber da der einzelne Spieler außer guten Sportschuhen und Sportdress keine weitere Ausrüstung benötigt, trainieren Handballspieler auf ausgesprochen preisgünstige Art Schnelligkeit, Ausdauer, Wurf- und Sprungkraft und können im Team jede Menge Spaß haben.

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